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Meine Zeit mit einem goldigen „Prinzesschen“



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Ab 1. März 2015 bin ich nun schon als Au-Pair-Oma tätig.

Aufgrund einer sehr kompetenten Beratung und Empfehlung von Frau Emmerinck entschied ich mich Anfang letzten Jahres für die Unterstützung

der kleinen Familie aus Köln.

Es ist mein erster Einsatz und es wurde gleich zu einer großen Herausforderung. Die Hauptaufgabe war und ist, die kleine Tochter Almu.

mit zu betreuen. Die Mutter ist zurzeit beruflich in Antwerpen tätig und dort befand sich auch bis Ende Juni die Kita für Almu.

Das bedeutete für mich ebenfalls zwischen Köln und Antwerpen zu pendeln und behilflich zu sein. So beschäftigte ich mich ausgiebig

während der Fahrten mit Almu. Besonders gern verkürzten und versüßten wir unsere Zeit mit dem Spiel 10 lustiger Fingerpuppen. Die hübschen

Puppen aus Wolle spielten und spielen selbst erfundene Geschichten… Almu verliebte sich in diese Puppen und spielt noch immer freudig damit.

Aber auch das Vorlesen von Büchern sowie die Unterhaltung ermöglichten ein stressfreies Fahren für die Mama.

Vier Monate wohnten wir die Woche über in Antwerpen und an den Wochenenden in Köln. Früh brachte ich mit der Straßenbahn Almu in den

Kindergarten und holte sie am Nachmittag wieder ab.  An schönen Tagen besuchten wir anschließend oft einen schönen, naheliegenden

Spielplatz. Da waren besonders die Schaukeln und der Sandkasten von großem Interesse. Almu und ich schlossen schnell Freundschaft und

heute fühle ich mich, als wäre ich ihre Oma. Ein gutes Geben und Nehmen entwickelte sich, so dass ich mich im August 2015 für eine ein-

jährige Verlängerung des Vertrages entschied.

Außer der Kinderbetreuung helfe ich auch etwas im Haushalt mit, schau‘, ob in der Küche und Kinderzimmer alles in Ordnung ist, bereite

das Frühstück und Abendessen vor und erledige Kleineinkäufe.

Natürlich bleibt mir auch Freizeit, wo ich gerne auf Entdeckungstouren gehe. Antwerpen war mir selbst noch nicht bekannt und so hatte

ich unzählige Möglichkeiten, die Stadt in all‘ ihrer Vielfalt kennenzulernen.

Diese Hafenstadt bietet viel an Kultur. – Kunst und Architektur stehen an erster Stelle. Rubens hat hier lange gelebt und die Stadt,

besonders die Kirchen, mitgestaltet. Sein Wohnhaus ist heute im alten Zustand erhalten und jetzt Museum.

So sind seine Werke und die der Maler seiner Zeit besonders präsent.

Auch gibt es zahlreiche interessante Gebäude aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

In der Stadt herrscht zum Teil eine Atmosphäre wie in Paris. – Viele, viele Café’s und Restaurants, die besonders zu schöner Jahreszeit einladen.

Sind wir in Köln, genieße ich ähnlich wie in Antwerpen. Kultur und die herrliche Rheinlandschaft haben Priorität in meiner Freizeit.

Aber auch gemeinsam mit Almu informieren wir uns über die Stadtgeschichte, besuchen die beeindruckenden Kirchen und gehen in Museen oder ins

Puppentheater.

Zu schöner Jahreszeit sind wir viel in Parkanlagen, am Rhein und auf den Spielplätzen.

Almu geht sehr gerne in die Kita, welche sich direkt in der Innenstadt befindet und der Höhepunkt jeder Woche ist ihre Ballettstunde, wo auch

viele ihrer Freundinnen teilnehmen.

Haben Mama und Papa von Almu Freizeit und sind in Köln, wird gerne gegrillt auf der schönen, großen Terrasse und wir haben Gelegen-

heit zu Gesprächen. Bei den Feiern mit Freunden oder der Familie bin ich jederzeit eingeladen.

Im August d.J. geht nun die schöne gemeinsame Zeit zu Ende, denn ich möchte und muss mich einmal wieder meinem Wohnsitz in Leipzig widmen.

Ich habe sehr viele Erfahrungen als Au-Pair-Oma gesammelt, die mir für die Zukunft von Nutzen sein werden.

 

M. Strücker


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